Beste Wärmebildkamera: Ratgeber 2022
Inhaltsverzeichnis
Eine Wärmebildkamera, auch Infrarotkamera genannt, ist ein leicht zu bedienendes Gerät, das bei der Fehlersuche und Fehlerbehebung genutzt werden kann. Die primäre Aufgabe einer Wärmebildkamera ist, wie der Name schon sagt, Wärme zu erkennen und diese abzubilden. Dadurch kann man „hinter“ Wände oder „unter“ Böden sehen und eventuelle Probleme genau lokalisieren. Während Wärmebildkameras vor einigen Jahren noch ausschließlich zur Ausstattung eines Profis gehörten, finden sie mittlerweile immer mehr Verwendung unter den Hobbyhandwerkern.
Wozu eine Wärmebildkamera?
Wärmebildkameras ermöglichen es, Hitzefelder zu sehen, die mit dem bloßen Sehen oder Fühlen nicht zu entdecken wären. Dadurch können Probleme mit der Isolation, Verstopfungen eines Heizungsrohrs oder Fehlerhafte Anschlüsse gefunden werden. Auch zum Überprüfen von Kältebrücken an Fenstern oder Türen eignen sich Wärmebildkameras ideal.
Worauf man achten muss
Beim Kauf einer Wärmebildkamera kommt auf die Details an. Denn Wärmebildkameras gibt es viele. Doch nur wenige leisten wirklich gute arbeit zu einem vernünftigen Preis.
Wichtige Features
- Wlan/Bluetooth
- Hohe Auflösung
- JPEG Bildformat
- Großer Bildschirm
- Großer Temperaturbereich
- Hohe Sensibilität
- Laserpointer zur Ausrichtung
Bildqualität
Um kleine Bereiche mit einer Wärmebildkamera zu beobachten benötigt man eine gute Auflösung.
Die Infrarot-Auflösung ist die Anzahl der Pixel, die vom Infrarotsensor erfasst werden. Je höher die Auflösung ist, desto klarer werden Ihre Bilder. Wenn kann von Vorteil sein, wenn Sie nicht sehr nah an ihr Objekt herankommen, aufgrund von sehr hohen Temperaturen oder anderen Gefahren. Die besten Wärmebildkameras haben eine Auflösung von etwa 0,08 Megapixeln oder 320 x 240 Pixeln, während preiswerte Modelle eine Auflösung von etwa 0,0005 Megapixeln bieten.
Das scheint im Vergleich zu unserem Smartphonekameras wenig zu sein, ist für Wärmebildkameras aber absoult ausreichend.
Die Standardauflösung bezieht sich auf den Grad der Klarheit, mit der Ihre Bilder angezeigt werden. Die meisten Wärmebildkameras haben eine Standardauflösung von bis zu 5 Megapixeln.
Dateiformat
Das Dateiformat variiert oft zwischen den einzelnen Herstellern. Aber erwarten Sie nicht, dass es automatisch das standard Bildformat JPEG ist. Ein Blick auf die Artikelbeschreibung wird Klarheit verschaffen. Denn sich mit einem unbekannten Format herumschlagen, das dann wiederum von anderen Geräten wie Smartphone oder Computer nicht gelesen werden kann will nun wirklich keiner.
Verbindungen
Um die Bilder verwenden zu können, müssen Sie auf andere Geräte überspielbar sein. Am einfachsten funktionier das mit Geräten, die kabelloses Übertragen ermöglichen. Die Übertragung per Wlan oder Bluetooth sollte also möglich sein. Alternativ kann die Übertragung auch per USB-Kabel erfolgen. Das ist etwas umständlicher. Am besten sind Geräte, die alle drei Möglichkeiten bieten.
Speicherplatz
Manche Wärmebildkameras haben einen integrierten Speicher, manche benötigen eine microSD-Karte zum Speichern der Bilder. Darauf sollte beim Kauf unbedingt geachtet werden. Bei Geräten ohne internen Speicher müssen Sie sich eine microSD extra dazu kaufen. Dabei ist darauf zu achten, wie groß die Speicherkarte sein darf. Denn nicht alle Wärmebildkameras können alle Größen von Speicherkarten lesen.
Fester oder variabler Fokus
Manche Wärmebildkameras verfügen über einen fest eingestellten Fokus, manche sind variabel. Die besser Variante ist mit Sicherheit der einstellbare Fokus. Hier werden die Bilder schärfer und es werden mehr Details sichtbar. Allerdings sind solche Geräte auch oft deutlich teurer als Geräte mit festem Fokus.
Präzision
Wenn Sie sich eine Wärmebildkamera aussuchen, sollten Sie außerdem auf ihre thermische Präzision achten.
Ihre Sensibilität gibt an, wie gering die Temperaturunterschiede sein dürfen, dass sie noch von der Kamera entdeckt werden. Je niedriger der Sensibilitätswert, desto besser.
Der TMessbereich liegt meistens etwa zwischen -20°C und 1200°C. Wenn Sie nur gewöhnliche Arbeiten mit der Wärmebildkamera zuhause durchführen möchten, sollten Temperaturbereiche von -20°C bis 250°C allerdings ausreichen.
Akkukapazität
Der Akku sollte mindestens 3 Stunden halten. Alles darunter kann schnell stören. Manche Kameras kommen mit einem Zusatzakku. Das kann einiges an Nerven ersparen, wenn man gerade mitten an der Arbeit ist und plötzlich der Akku leer geht.
Spektralband
Bei der Auswahl der besten Wärmebildkamera ist es wichtig, dass Sie sich Gedanken darüber machen, wofür Sie Ihre Kamera einsetzen wollen. Denn verschiedene Marken und Typen von Wärmebildkameras erfassen unterschiedliche Wellenlängenbereiche.
Es gibt drei Wellenlängenkategorien: kurz, mittel und lang.
| Kurzwellig | Mittelwellig | Langwellig |
| -Kann von ca. 0,9 Mikrometer (µ) bis 1,7µ erkennen -Ist die dem sichtbaren Licht am nächsten liegende Wellenlänge -Kurzwellige Infrarotkameras müssen hochauflösend sein, um Details genau erfassen zu können | -Kann von etwa 2-3µ bis zu 5µ erkennen. -Bester Wellenlängenbereich für extreme Temperaturen | -Kann Wellenlängen zwischen 7-12µ erkennen -High-End-Modelle können bis zu 14µ erkennen -Aufgrund der geringeren atmosphärischen Absorption von Kameras mit langen Wellenlängen sind sie in der Lage, genaue Bilder mit präzisen Details zu erfassen |
Smartphone-adapter
Es gibt auch Wärmebildkameras, die einfach nur an das Smartphone gesteckt werden. Diese nutzen dann Prozessor, Akku und Bildschirm des Smartphones. Lediglich die eigentliche Kamera ist anders. Diese funktionieren mittlerweile wirklich erstaunlich gut. Sie können daher eine gute preiswerte Alternative sein. Je nach dem welche Ansprüche man an seine Wärmebildkamera stellt.
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